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Der Pongau – bergeweise Urlaubsglück

Ein Paradies für Wanderer und Skifahrer

Burg Hohenwerfen Eisriesenwelt Sonnenaufgang Hochkönig Liechtensteinklamm Bischofsmütze Filzmoos Der Pongau ist einer der fünf Gaue des Bundeslandes Salzburg. Er liegt zwischen dem Pinzgau im Westen, dem Lungau im Südosten und dem Tennengau im Norden, nördlich von Kärnten inmitten der Alpen. Hier bieten sich dem Besucher unvergleichliche Panoramen und herrliche Bergluft. Sowohl Ruhe- und Erholungssuchende als auch sportbegeisterte Gipfelstürmer kommen ins Schwärmen. In unzähligen bewirtschafteten Almhütten werden die vorbeikommenden Wanderer entlang der markierten Wanderwege und ausgeschilderten Mountainbike Strecken mit hausgemachten Köstlichkeiten verwöhnt.

Die Geschichte des Pongaus

Gründung des Pongaues

Pongau, wie der Bezirk St. Johann i.Pg. landläufig heißt, ist eigentlich der alte Name von Bischofshofen (Pongowe).
Der Gründer der Salzburger Kirche, Hruodperth, schickte den "Kurzen Nachrichten", einer Aufzeichnung aus dem Ende des 8. Jhd., zufolge einige Jünger ins Gebirge, ins Ödland – in herenum – um zu jagen und Gold aus den Gewässern zu gewinnen. Eine merkwürdige Licht- und Geruchserscheinung veranlasste sie, dies dem Bischof zu melden.
Dieser schickte ein geweihtes Holzkreuz und ließ eine Kirche zu Ehren des hl. Maximilian erbauen. Zur Weihe wurde der Bayernherzog Theodebert eingeladen, der ihm drei Meilen Forst im Umkreis schenkte.
Das Gebiet reichte von dem Pongau genannten Ort bis Stegenwald am Pass Lueg, schloss das spätere St. Martin und Stegenwacht im Großarltal, Gsteg vor Goldegg und den Steghof inner Mühlbach ein.
Dieses Waldgebiet war größtenteils erst zu besiedeln, denn ob sich von den früheren Kulturperioden, die dort schon Kupfer abbauten, Bewohner erhalten haben, entzieht sich mangels Spuren unserer Kenntnis.

Urbarmachung und Besiedlung

Der Name Pongau (Pongawi, Pongo) erscheint bereits 750 und 788 in Urkunden.
Auf besonders günstigen Hangterrassen des Salzachtales, Fritz- und Ennstales dürften die Bajuwaren seit dem 8. Jhd. die ersten Siedlungen angelegt haben. Hauptgetreide der Siedler waren Hafer, Roggen und die Roßbohne, ansonsten lebten sie hauptsächlich von der Viehwirtschaft.
Erwähnt werden im 10. Jhd. Bierbrauerei und Hopfenanbau im Raume Bischofshofen-Goldegg und bereits im 11. Jhd. Goldwäscherei im Fritztal. Säumer betrieben Warenaustausch und lieferten Salz nach dem Süden und brachten Wein, Gewürze und Tuch in den Norden.
Der Hauptverkehrsweg führte im Pongau nicht mehr durch das Fritztal, sondern über Bischofshofen, St. Johann, Wagrain in den Ennspongau und vom 5.-12. Jhd. anstatt über den Tauernpass von Forstau über den Oberhüttensattel ins Weißpriachtal. 1074 schenkte EB. Gebhard, der Gründer des Stiftes Admont, das Fritztal und die Flachau dem Stift Admont.
Hier dürften die Anfänge der Besiedlung in das 10. Jhd. fallen, die entscheidende Urbarmachung erfolgte nach Herbert Klein vom 11. bis zum 13. Jhd. Im 12. und 13. Jhd. war die Blütezeit der Burgen (Wagrain, Goldegg, Klammstein und Plankenau).
Vom 13. Jhd. bis zum Jahre 1803 dauerte die weltliche Macht der Erzbischöfe.
Im Mittelalter waren die Pfleg- und Landgerichte die Oberbehörde für die Gerichtsgemeinden.
Schon früh wurden Stadt- und Marktgemeinden von Dörfern unterschieden.
Radstadt erhielt 1289 das Stadtrecht, die Orte St. Johann und St. Veit werden bereits 1250 mit "forum" bezeichnet, während sonst ihre Marktrechtsverleihungen mit 1290 bzw. 1425 angegeben sind.
Werfen scheint 1242 und Gastein 1415 als Markt auf, Wagrain ist 1285 als Markt genannt.

Bauernkriege und Emigration

1525 kam es – ausgehend vom Gasteinertal – zu einem Aufstand der Bauern und Bergknappen im Innergebirg, der zu den beiden Bauernkriegen von 1525 und 1526 führte.

1526 wurden die Aufständischen vor Radstadt vernichtend geschlagen und es folgte ein furchtbares Strafgericht. Seit dieser Zeit gärte es unter der Bevölkerung des Pongaus.

Der Krypto-Protestantismus konnte von der eb. Regierung nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden, so kam es unter EB Firmian 1731 zur Erlassung des Emigrationsediktes.
Die Ausweisung von rund 20.000 Protestanten 1731/32 ist ohne Zweifel das erschütterndste und traurigste Ereignis in der Geschichte des Landes, nicht nur vom Standpunkt des religiösen Friedens, sondern auch wegen des schweren Bevölkerungsverlustes, den das Land erlitt, besonders im dünn besiedelten Gebirge.
Allein im Bezirk Pongau ergab die Zählung der Gläubigen im Juli 1731 18.478 Personen, die sich zur evangelisch-lutherischen Religion bekannten.